In den Norden hineinbloggen...
So
13
Jul
2008
Augen auf und durch
Reiseroute gefällig? Hier der bisherige Plan für die kurz vor der Tür stehende Interrail-Tour durch Ungarn, Rumänien, Slowenien und Frankreich:
Budapest-Eger-Debrecen-Oradea-Cluj Napoca-Sibiu(Herrmannstadt)-Arad-Pécs-Ljubljana-Herbolzheim-Carcassonne-Soulac sur Mer
Warum Osteuropa? Wer die Veränderung einer so beeindruckenden Stadt wie Prag in den vergangenen Jahren beobachtet hat, also noch 2001 hellauf begeistert von der tschechichen Hauptstadt war, im vergangenen Sommer aber schwer enttäuscht wurde, der muss einfach noch weiter nach Osteuropa. Prag wirkte plötzlich ausladend: gefühlt teurer als Hamburg, unheimlich übervölkert durch Touristen und überwiegend unfreundlich. Die Hoffnung lautet jetzt, dass wir im Osten Europas noch etwas Ursprüngliches finden, was nicht an jede beliebige westeuropäische Stadt erinnert. Wir versuchen also vor der Europäisierung des Ostens einen Blick in eine (noch) andere Welt zu erhaschen.
In der Reihe der oben genannten Städte fällt ein Ort ganz besonders heraus: Herbolzheim. Hier machen wir einen Zwischenstopp, um auf einer Hochzeitsfeier in der Nähe des Europaparks in Rust dabei zu sein. Danach geht die Reise weiter nach Südwestfrankreich in die mittelalterliche Stadt Carcassonne. Diese Station wurde ganz nebenbei nicht durch mögliche Brettspielphantasien auf den Plan gerufen.
Das Ende unseres Trips quer durch Europa liegt am Atlantik in Westfrankreich, wo meine Eltern uns ein paar Tage ein Zelt neben ihrem Wohnwagen aufstellen werden und wir höchstwahrscheinlich hauptsächlich völlig erschöpft am Strand liegen werden. Die Rückfahrt werden wir dann nicht mehr mit unserem Interrail-Ticket antreten. Gemeinsam mit den Eltern geht es auf der Autobahn zurück nach Deutschland.
>>Di
08
Jul
2008
Reiselust
Die Vorfreude auf die Sommerreise durch Ungarn und Rumänien hat mich dazu animiert, mir einen Überblick über bisherige Reisen zu verschaffen. Hier das Resultat:
Mo
07
Jul
2008
Zitat des Tages
"Verdammt nochmal, hör' endlich auf zu fluchen!"
- meine Nachbarin am heutigen Morgen zu ihrem Kind
Fr
04
Jul
2008
Kulturnabel Oldenburg

Zumeist liegt der Oldenburger Schlossplatz ein bisschen verschlafen zwischen dem Schloss und einem hässlichen Bankgebäude. Aber zurzeit ist er nicht so ohne weiteres zu überqueren: Der Kultursommer ruft den Norden in die Huntestadt.
Gestern gab es Balkan-Rock vom Feinsten. Der Bukovina-Club ist nicht einfach nur eine rumänische Band, sondern „kosmopolitisch“, wie der Sänger seine Combo beschreibt. Das liegt unter anderem daran, dass ein Bandmitglied aus Hessen, Kassel kommt, erklärt er und erntet Lacher vom Publikum. Für manche waren die osteuropäischen Klänge vielleicht etwas befremdlich, aber der Kultursommer hat die Fangemeinde der Band sicherlich vergrößert. Die Oldenburger Schlossmauern wurden mit Ska, Rock, Reggea und osteuropäischen Elementen beschallt und werden auch in den nächsten Tagen als Kulisse für Konzerte dienen. Heute (04.07.) lockt Ska und Funk aus Italien oder Montag (07.07.) Soul und R’n’B aus Nigeria – alles ohne einen Cent Eintritt bezahlen zu müssen. Es lohnt sich!
Bis zum 09.07. bleibt der Schlossplatz musikalischer Nabel des Nordens. Der Kultursommer hat aber noch deutlich mehr zu bieten: Theater, Kino, Lesungen und viele verschiedene Kunstformen…
Mehr Informationen unter http://www.oldenburg-tourist.de/03Kultur/FesteUndMaerkte/index.php?we_objectID=5724
Fr
27
Jun
2008
Das Wortwirrwarr muss weg
Nachdem ich bereits in Schweden Schwedisch gelernt habe, geht der Kurs in Oldenburg nicht nur weiter, er will auch wieder mit einer Klausur beendet werden.
Für alle, die mit dem Wortwirrwarr einer Sprache überforfert sind, irgendein Wort irgendeiner Sprache suchen und mit www.leo.org unzufrieden sind, empfehle ich die Seite www.infos-aus-germanien.info. Komischer Titel, schlechtes Design, aber gute Funktion. Selbst unregelmäßige Vergangenheitsformen werden hier korrekt übersetzt. Die Seite www.woxikon.de bieten neben guten Funktionen auch viele Übersetzungen, scheitert aber - zumindest im Schwedischen - an Vergangenheitsformen.
Sa
14
Jun
2008
Schafskälte lädt zur Sommerplanung ein

Während die Übergangsjacke wieder aus dem Schrank geholt werden musste, jede Fahrradfahrt mit Regenjacke angetreten und der Grill wieder eingemottet wird, habe ich mir den Sommer bewahrt und den ersten Teil der Interrail-Sommertour mit meiner Freundin geplant. Wir nutzen mal wieder den Klimakiller Billigflieger. Dieses Mal von Bremen nach Budapest. Mit 36 Euro ist man dabei. Hier startet die Interrail-Reise durch Ungarn und Rumänien, die seltsamerweise einen Zwischenstopp im Breisgau macht und an der Atlantikküste endet. Aber dazu später mehr.
In Budapest beginnt die Reise mit der Metrofahrt ins Hostel „Adagio“, das im Internet gut bewertet wurde und wirklich billig ist. Umgerechnet ungefähr 8,50 Euro pro Person und Nacht. Noch dazu kam diese nette Nachricht von den Besitzern:
„I just would like to inform you that the hostel building is a monument building and the local government haven't allowed us to take our sign on the wall in the street.” Um den Beweis anzutreten, dass wirklich kein Schild aufgehängt werden darf, weil das Gebäude unter Denkmalschutz steht, wurde auch gleich ein Foto mitgeschickt (siehe oben).
Es dürfen also alle möglichen Werbeplakate aufgehängt werden, aber ein Hostel darf keinen Hinweis auf seinen Eingang geben. Na gut, vielleicht ist es deshalb so günstig. Ein entscheidendes Preiskriterium dürfte auch die Tatsache sein, dass es sich um ein 10-Bett Zimmer handelt. Aber es ist nur für zwei Nächte und am Anfang der Reise. Danach geht es weiter nach Eger, einer kleinen Touristenstadt in den Bergen, wo man angeblich für circa fünf Euro in Studentenwohnheimen übernachten kann, aber dass muss noch genauer recherchiert werden.
So
25
Mai
2008
Wenn sich Befürchtungen bewahrheiten...
Die olympischen Schwimmwettbewerbe werden tatsächlich am frühen morgen ausgetragen. So früh, dass es eine wirklich ungünstige Zeit für die Schwimmer ist und man nicht auf Toppleistungen hoffen kann. Warum? Weil CNN die Rechte an den Wettbewerben gekauft hat und sich die Sportler einzig und allein für den US-amerikanischen Markt verausgaben müssen. Vielleicht gibt es ja dieses Jahr wieder besonders schnelles Wasser, kosmische Schwimmanzüge und tolle Pillen, die der Rekordjagt auf die Beine helfen können.
Do
22
Mai
2008
„Jetzt ist in Moskau schon Donnerstag“
Champions-League-Finale in Moskau: Westeuropa sitzt auf dem Sofa, der Fernseher läuft, das Bier ist geöffnet und der Bauch wird mit Erdnüssen gestopft. Während des Anpfiffes ist es noch hell und alle freuen sich auf einen schönen Abend. England ist begeistert, zwei heimische Mannschaften zu sehen, die Deutschen Freuen sich, dass „Capitano“ Ballack im Finale steht. Irgendwie ist für 90 Minuten alles gut - wie immer wenn Fußball läuft.
Anders in Russland: Hier schlägt die Zeitverschiebung knallhart zu. Statt um 20.45 Uhr Ortszeit, beginnt das Spiel um 22.45 Uhr. Warum? Damit Westeuropa schön vor der Glotze sitzen kann und die Sponsoren das richtige Publikum erreichen. So läuft das Geschäft. Da müssen Ballack und Freunde in den Donnerstag hinein bis weit nach Mitternacht spielen. Natürlich habe ich mit denen überhauptkein Mitleid. Der Gehaltscheck würde sogar für einen Anstoß um 3.45 Uhr in Sibirien entschädigen. Aber für viele Russen war dieses Finale ein Großereignis, dass sie nicht abends sondern nachts genießen mussten – an einem regulären Arbeitstag. Wenn man die Spiele nach Russland vergibt, sollten sie auch in Russland zu genießen sein. Oder sollen die Olympioniken in China nachts an den Start gehen, damit wir alles mitbekommen?
Mi
21
Mai
2008
Wer und Wo eigentlich?

Ich! Richtig, ich blogge. Nachdem ich bereits für deichhelden.de auf stockholmzeit.blog.de gebloggt habe, gehts jetzt in die zweite Runde. Das Stockholm-Thema ist abgeschlossen und es kommen neue Aufgaben auf mich zu. Ich studiere Politikwissenschaft und Geschichte in Oldenburg, schreibe dann und wann für die Nordsee-Zeitung und habe auch schon für das Deichhelden-Magazin geschrieben. Neben dem regulären Uni-Alltag, arbeite ich gerne in der Geschichtsfachschaft (www.fs-geschichte.jimdo.com) und wandele zwischen Elbe, Weser und Hunte.
Im Sommer steht eine Reise durch Ungarn und Rumänien an von der ich hier berichten werde und ich bin auch schon heiß auf die Fußball-EM. Ich werde sicherlich mal politische Themen einwerfen, einen lustigen Alltag beschreiben, interessante Links liefern oder einfach mal ein Bild veröffentlichen.
Viel Spaß beim Stöbern...
Mi
21
Mai
2008
Bloggen - für mich oder für Dich?

Dies ist ein Blog! Ich blogge von Oldenburg über Bremerhaven bis nach Cuxhaven. Von der Kugelbake über die Wesermündung direkt bis in den Oldenburger Schlossgarten.
Ein Blog ist immer persönlich. Wie persönlich liegt einerseits im Auge des Betrachters und andererseits in den Händen des Verfassers. Dieser Blog ist ein Querschnitt: Mein Leben, mein Blick, meine Ohren und meine Fragen.
